Unternehmensverkauf, -veräußerung, -übergabe

Unternehmensverkauf, -veräußerung, -übergabe

planbar machen

Jeder sechste mittelständische Unternehmer in Deutschland plant, bis zum Jahr 2018

sein Unternehmen an einen Nachfolger zu übergeben oder zu verkaufen. Das sind etwa

620.000 Unternehmen mit etwa 4 Millionen Beschäftigten, lt. einer aktuellen Studie von

KfW Research.

Die Alterung erhöht Jahr für Jahr die Zahl der Unternehmen, die zur Übergabe anstehen.

Die jüngeren Generationen sind aber zu dünn besetzt, weshalb die Nachfolger fehlen.

Die Zahl der Übernahmegründer, die ein bestehendes Unternehmen fortführen,

sinkt seit Jahren.

Die Unternehmensübergabe erfolgreich zu gestalten, wird folglich mehr und mehr zu einer

zentralen Herausforderung für den Mittelstand. Wenn die Übergabe verschleppt wird oder

sogar scheitert, geraten Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unter Druck.

Volkswirtschaftlich ist das ein akutes Problem, denn viele Mittelständler machen sich

erheblich zu spät Gedanken über das Thema Nachfolge und Verkauf und unterschätzen

den Zeitbedarf. Es gibt Patriarchen, die im hohen Alter von 80 oder 90 Jahren einen

Betrieb leiten – ohne für eine geeignete Nachfolge gesorgt zu haben. Dann kann es

manchmal schon eng werden. Wenn eine familieninterne Übergabe eines Unternehmens

nicht gelingt, da die Kinder der Firmenchefs nicht selbstverständlich das Unternehmen der

Eltern übernehmen wollen, sondern andere Vorstellungen und Lebenskonzepte haben,

bleibt den Unternehmensinhabern nur eine externe Lösung.

Hierbei wird ein M & A Prozess in Gang gesetzt, um einen geeigneten externen Käufer für

das Unternehmen zu eruieren.

Folgende Möglichkeiten wären dabei primär zu nennen:

- Verkauf an Dritte, d.h. Branchenunternehmen bzw. aus dem Branchenumfeld,

- MBI, d.h. ein firmenfremdes Management oder ein Manager übernimmt das Unternehmen,

- Private Equity, d.h. neben den klassischen Private-Equity- Investoren, die meistens

nicht mehr als fünf bis sieben Jahre beteiligt bleiben, gibt es auch mittelständische

Beteiligungsgesellschaften/Investoren mit einem langfristigen Ansatz.

Diese Suche nach einem geeigneten externen Unternehmenskäufer kann sich durchaus

über ein Jahr hinziehen. Eine gründliche Planung des Verkaufsprozesses ist daher zwingend

notwendig. Unabhängig davon, wofür man sich letztendlich entscheidet, die rechtzeitige,

individuelle und professionelle Begleitung durch einen Profi im Unternehmensverkauf ist

notwendig, dass der Verkaufsprozess erfolgreich durchgeführt wird.

Spezialisierte, inhabergeführte, unabhängige Beratungsgesellschaften für den Unternehmensverkauf

und der Suche nach strategischen Partnern, können helfen und den Ablauf professionalisieren.

Sie begleiten den Unternehmer beim Verkauf seines Unternehmens während des

gesamten Verkaufsprozesses. Die schwerpunktmäßigen Tätigkeitsfelder sind:

- Unternehmensverkauf

- Unternehmenskauf

- Beteiligungen

- Abspaltungen

Die Beratungsleistungen für den Unternehmer/Mandanten beim Verkauf beinhalten:

- Unternehmensanalyse

- Bewertung/Kaufpreisermittlung des zu verkaufenden Unternehmens

- Erstellung Verkaufsunterlagen

- Suche und Vorauswahl Kaufinteressenten

- Ansprache Kaufinteressenten

- Informationsaustausch, erste Treffen mit Kaufinteressenten

- Geheimhaltung/Bonität

- Angebot des Käufers

- Absichtserklärung/LOI

- Due Diligence

- Kaufvertragserstellung/Abschluss

Beim Verkauf mittelständischer Unternehmen hat absolute Vertraulichkeit höchste

Priorität, weder Kunden, Lieferanten noch Mitarbeiter dürfen über die Verkaufsabsichten

erfahren. Jede Information über das Verkaufsmandat wird streng vertraulich behandelt,

jede für Kaufinteressenten bestimmte Information wird vor Weiterleitung mit dem

Auftraggeber abgestimmt.

Das Beratungsunternehmen sollte einzig seinem Auftraggeber verpflichtet sein, darf kein Makler sein

und unterhält kein Naheverhältnis zu großen Unternehmen, Beteiligungshäusern oder Banken.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, kann das Netzwerk vertraulich vermittelnd helfen.